Valley of Fire State Park

Valley of Fire

einer der schönsten State Parks in den USA

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Mein erster Besuch im Valley of Fire war am 1. Weihnachtstag in 2005. Wir befanden uns auf der Rundreise von New York bis San Francisco, in Las Vegas und unternahmen einen Tagesausflug in dieses herrliche Tal.

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Obwohl diese Reise unser eigentliches Weihnachtsgeschenk ist, hat doch jeder für jeden noch ne Kleinigkeit besorgt. Die Überraschung mit dem iPod für meine Tochter war natürlich für ein weiteres Highlight für sie. Das war nun ne Riesenüberraschung für meine Tochter, nicht nur der iPod sondern auch noch mit ihrer Musik und den Bildern ihrer Freundinnen, die ihr sicherlich gefehlt haben.

Heute schlafen wir mal ne Stunde länger als sonst, es ist ja schließlich Weihnachten und nach dem Frühstück geht’s ab in Richtung Valley of Fire. Hin fahren wir über die Interstate15 nach Norden und nach der Abfahrt, bevor es ins Valley geht wird noch mal voll getankt, man weis ja nie.

Selbstbedienung am Parkeingang

Wir kommen an den Eingang und müssen einen Zettel ausfüllen der an einem Briefumschlag hängt und dann 6,-$ in den Umschlag stecken, Zettel abreißen und an die Windschutzscheibe damit und den Umschlag in den kleinen Briefkasten, ich muss lachen so etwas würde bei uns in Spanien nie funktionieren.

Wir machen die ersten Aufnahmen und fahren weiter.

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Es ist sehr wenig los wir sind fast alleine und die Gegend ist zauberhaft. Ab und zu kommt die Sonne durch und dann sind die Felsen und Berge feuerrot.

Manche sehen aus als würden sie brennen, daher wohl auch der Name des Parks. Wir haben uns von der „Zahlstelle“ einen kleinen Plan mitgenommen und halten immer wieder an.

Wichtiger Hinweis

Im Valley of Fire und auch auf den Zufahrtstraßen wird verstärkt die Einhaltung des Tempolimits kontrolliert. Wer über dem Limit „erwischt“ wird muss mit hohen Geldbußen rechnen… also bitte immer an die Urlaubskasse denken und das Tempolimit einhalten!

Ganz ehrlich, ich wollte keinen roten Staub, ich bin ein Stadtmensch, was sollte ich da zwischen den roten Steinen. Nun denn, und warum eigentlich nicht, haben wir uns gesagt und haben den Park besucht. Vom Big Elephant hatte ich gehört und das es dort „ganz schön“ sein sollte…

Eigentlich führt nur einen Straße, der Valley of Fire Highway, durch den Park, so meine damalige Information. Am Visitor Center sah ich dann noch eine weitere Straße, die Mouses Tank Road, und die führte Richung einiger roter Felsen…

Traumhaft schöner Blick auf die Rainbow Vista

Mittlerweile hatte ich einiges gesehen und war neugierig geworden… Ich fuhr also los… Was ich dann sah, werde ich mein ganzes Leben lang nicht mehr vergessen!

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Ohne es zu wissen fuhr ich über diese Traumstraße in Richtung White Domes und genoss dabei unbeschreiblich schöne Blicke auf die so genannte Rainbow Vista.

Sowas konnte ich mir einfach nicht vorstellen und sowas hatte ich noch nie gesehen… Ich musste rechts ran und raus aus dem Auto. Ich weiß nicht wie lange ich gebraucht habe, bis ich wieder klar sehen konnte…

Das mir hier die Tränen in die Augen steigen würden, hätte ich nie und nimmer für möglich gehalten und noch heute kriege ich eine Gänsehaut wenn ich an diese Fahrt denke!

Wanderung bis zu den White Domes ca. eine Stunde

Wir sind bis zu Ende der Rainbow Vista gefahren bis es vor den White Domes mit dem Auto nicht mehr weiter ging. Den White Dome Trail kannst Du in ca. eine Stunde erwandern und wenn Du möchtest auch zusammen mit der Miniwave.

Vielleicht wirst Du eines Tages über diese Traum-Straße fahren und an den „Verrückten“ denken, der hier den Weg beschreibt… Dann allerdings und da bin ich ganz sicher… dann wirst Du mich verstehen!

Dieser kleine Statepark war am ersten Weihnachtstag 2005 „mein allererster State Park“… Ich war einfach hin und weg! Heute weiß ich, dass er so manchem Nationalpark die Schau stiehlt.

Auf der Suche nach dem Elephant Rock

Eine wahre bunte Wunderwelt mit vielen schönen Fotopoints, den von der Sonne angestrahlten und in ein feuriges Rot getauchten, skurrilen Gesteinsformen. Meinen großen, zu Stein gewordenen „Bruder“, den Elephant Rock, (auf den ich damals bis ganz zum Schluß warten musste, weil der erst kurz vor dem Ost Ausgang steht) die Seven Sisters und, und, und…

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Herrliche Beschreibungen vom Profi findest Du auf der Website von Steffen Synnatschke. Die lege ich dir wirklich an Herz! Ich habe sie leider erst nach meinem letzten Las Vegas-Besuch gefunden aber bei meinem nächsten steht das Valley of Fire auf jeden Fall fest auf dem Programm!

Big Elefant

Direkt hinter den letzten Hügel vor dem Ost-Ausgangs siehst Du auf der linken Seite, direkt an der Straße den Elephant Rock. Vor dem Eingangshäuschen ist ein kleiner Parkplatz auf dem Du Dein Auto abstellen kannst und den Elephant besuchst und ein letztes Foto machst bevor Du den Park in Richtung Hoover Dam verlässt.

Ob Du nun den Hoover Dam besuchst entscheidest Du selbst. Wenn die Zeit es Dir erlaubt dann kann ich Dir einen Besuch dort wirklich nur empfehlen. Dieses Gewaltige Bauwerk genau auf der Grenze zwischen Nevada und Arizona zu überqueren hat schon etwas ganz Besonderes… Wie auch immer Du es angehst, am Abend wirst Du in Las Vegas sein und dort ist wirklich „der Bär los“.

Das Valley of Fire ist auf jeden Fall einen Besuch wert!